Aufruf zur Sicherung der Berliner Jugendarbeit

03.09.2003: Dieser Aufruf erscheint am 3. September im Tagesspiegel und zwischen dem 1. und 3. September in der Berliner Zeitung

Im Sport, in der Kirchengemeinde, im Umwelt- und Naturschutz, in der Gewerkschaft, im Nachbarschaftsheim oder im Jugendverband: Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen wäre Berlin um vieles ärmer. Doch dieses Engagement muss gelernt werden!

Heute wissen wir: Je früher Menschen lernen, sich zu engagieren, desto eher - und länger - bleiben sie dabei. Kinder und Jugendliche, die in Projekten der Jugendarbeit mitmachen, lernen frühzeitig sich selbst zu organisieren. Jugendarbeit bietet so die Chance, frühzeitig wichtige Lernerfahrungen zu machen, die weder die Schule noch das Internet bieten können. In diesem Sinne sind die Aktivitäten der Jugendarbeit auch immer Werkstätten der Demokratie.

Wir brauchen auch in Zukunft engagierte Demokratinnen und Demokraten!
Deshalb kommt es darauf an, jungen Menschen solche Erfahrungen zu ermöglichen.
Wer an der Jugend spart, spart an der Zukunft!

Wir fordern von den politisch Verantwortlichen die effektive Sicherung der Jugendarbeit im Land Berlin durch die langfristige Bereitstellung ausreichender Mittel. Nur so kann dafür Sorge getragen werden, dass die Voraussetzungen für zivilgesellschaftliches Engagement junger Menschen auch weiterhin bestehen.

Weitere Infos beim Landesjugendring Berlin

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